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By Max Müller

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer e-book records mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

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Im Zug der Zeit: Verkürzter Aufenthalt in der Gegenwart

In einer dynamischen Zivilisation erhöht sich in Wissenschaft und Technik, in Wirtschaft und Kunst die Neuerungsrate. Die Zeitdauer konstanter Arbeits- und Lebensverhältnisse nimmt ab, der Aufenthalt in der Gegenwart verkürzt sich. Zeit wird knapp und organisationsbedürftig. Hermann Lübbe beschreibt und analysiert die kulturellen, wirtschaftlichen und zeitumgangstechnischen Folgen dieser "Gegenwartsschrumpfung" und zeichnet ein umfassendes landscape der Zeit-Verfassung unserer modernen Kultur.

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Erhitzt man roten Phosphor in einem Destillierkolben und kiihlt die entstehenden Phosphordampfe schnell ab, so erhalt man wieder gelben Phosphor. Der Phosphor ist also in zwei verschiedenen Arten (Modifikationen) vorhanden. 76. Herstellung der ZiindhOlzer. Phosphor dient hauptsachlich zur Herstellung von Ziindholzchen. Bei dem alteren Verfahren wurden die Holzchen (meist aus Espenholz bestehend) mit dem einen Ende in geschmolzenen Schwefel, sodann in eine breiige Masse getaucht, die aus einem Gemisch von gelbem Phosphor, einem Oxydationsmittel - gewohnlich Braunstein - und Gummi bestand.

Atmospharische Luft. 60. Geschichte. Die atmospharische Luft wurde bis zum Ende des 18. Jahrhunderts fUr ein Element gehalten, erst durch die Entdeckung des Sauerstoffes durch Scheele und Priestley (1774) sowie durch ihre FeststeHung, daB neben dem Sauerstoff noch ein anderes Gas in der Luft enthalten sein musse, das die Verbrennung nicht unterhalte, war festgesteHt, daB Luft kein Element, sondern ein Gemenge von Gasen ist. Lavoisier erkannte dann, daB der in der Luft vorkommende Sauerstoff bei jeder Verbrennung und Oxydation notig sei.

Die Verbindungen des Schwefels mit Metallen werden Kiese, Blenden (Zinkblende) oder Glanze (Bleiglanz) genannt. Ferner findet sich Schwefel in Sulfaten in der Natur, so z. B. in Gips (Calciumsulfat). Auch in Pflanzen und Tieren kommt Schwefel vor, da er ein BestandteiI der EiweiBstoffe ist. Darstellung. 1. Der in der Natur vorkomAbb. 9. ion des Rohschwefels. mende Rohschwefel wird durch Ausschmelzen von den anhaftenden Gesteinsmassen getrennt und dann durch Destillation in besonderen Apparaten erhitzt.

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