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By Dr. med. Peter Biro, Professor Dr. med. Thomas Pasch (auth.)

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Im Zug der Zeit: Verkürzter Aufenthalt in der Gegenwart

In einer dynamischen Zivilisation erhöht sich in Wissenschaft und Technik, in Wirtschaft und Kunst die Neuerungsrate. Die Zeitdauer konstanter Arbeits- und Lebensverhältnisse nimmt ab, der Aufenthalt in der Gegenwart verkürzt sich. Zeit wird knapp und organisationsbedürftig. Hermann Lübbe beschreibt und analysiert die kulturellen, wirtschaftlichen und zeitumgangstechnischen Folgen dieser "Gegenwartsschrumpfung" und zeichnet ein umfassendes landscape der Zeit-Verfassung unserer modernen Kultur.

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Oft besteht eine Tendenz zur arteriellen Hypotonie. 38 Arthrogrypose Wichtiges Monitaring Relaxometrie, Pulsoxymetrie, Kapnographie. Vorgehen Eine Prämedikation mit Benzodiazepinen und die prophylaktische Gabe von 0,3 molarem Natrium citricum (20-30 ml peroral) oder HrRezeptorenblockern sind sinnvoll. Für die Intubation selbst sind alle Vorkehrungen zu treffen, daß bei Beatmungsproblemen eine ausreichende Oxygenation gewährleistet werden kann (verschiedene Spatel, Guedel- und Wendl-Tuben, Larynxmaske, alternative lntubationsverfahren: blind nasal, retrograd, Koniotomie).

Der Streßsituation angepaßt werden müssen. v. Es empfiehlt sich eine leicht sedative Prämedikation mit Benzodiazepinen, die allerdings im Falle extrem behindeterter Nasenatmung unter pulsoxymetrischer Überwachung erfolgen sollte. Bei der Wahl der Anästhesieverfahren sollte den Lokalbzw. Regionalanästhesieverfahren der Vorzug gegeben werden. Dies ist jedoch bei der operativen Behandlung des Leidens (Nasennebenhöhlenausräumung) nicht möglich. 43 Aspirinunverträglichkeit Bei Allgemeinanästhesien sind Intubationsnarkosen üblich.

Anästhesierelevanz Außerhalb der Anästhesie hat die "Erkrankung" keine praktische Bedeutung und ist symptomlos. Wer nie Succinylcholin injiziert bekommen hat, bietet infolgedessen keine anamnestischen Hinweise. Ein Verdacht kann höchstens aus der Familienanamnese abgeleitet werden. Typischer Hinweis ist ein längerer postoperativer Wachzustand bei 52 Atypische Cholinesterase kompletter Muskellähmung (Paralyse) mit Beatmungspflichtigkeit. Eine Bestätigung der Erkrankung ist möglich durch die Hemmungsbestimmung mit Dibucain (für den Phänotyp A der Enzymvariante) oder Natriumfluorid (für den Phänotyp F, die sog.

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