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By Josef Becker (auth.)

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Im Zug der Zeit: Verkürzter Aufenthalt in der Gegenwart

In einer dynamischen Zivilisation erhöht sich in Wissenschaft und Technik, in Wirtschaft und Kunst die Neuerungsrate. Die Zeitdauer konstanter Arbeits- und Lebensverhältnisse nimmt ab, der Aufenthalt in der Gegenwart verkürzt sich. Zeit wird knapp und organisationsbedürftig. Hermann Lübbe beschreibt und analysiert die kulturellen, wirtschaftlichen und zeitumgangstechnischen Folgen dieser "Gegenwartsschrumpfung" und zeichnet ein umfassendes landscape der Zeit-Verfassung unserer modernen Kultur.

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N. erlaubt. Eine ungefahre Vorstellung uber die Haufigkeit und den Anteil am allgemeinen Krankengut vermitteln aber Statistiken, denen zufolge das Sektionsverhaltnis wenigstens 1 : 10000 betragt. Zur pathologischen Anatornie 35 I. Zur pathologischen Anatomie Schon lange vor der Beschreibung des polysymptomatischen Krankheitsbildes durch KUSSMAUL und MAIER (1866) ist der fiir die Bezeichnung "Periarteriitis nodosa" maBgebliche parhologisch-anatomische Befund bekannt gewesen. Bereits 1775 war von MATINI der Sektionsbefund eines Mannes, bei dem sich unzahlbare Aneurysmen der kleinen Arterien fanden, mitgeteilt worden.

Zu geIangen, ist sie aber letztlich iiber eine Symptom-Registrierung nicht hinausgekommen. Diese Symptomregistrierung hat joooch immerhin den Wert, dag wir heute mit Sicherheit sagen konnen: nicht ein Symptom oder Syndrom, sondern die Polysymptomatologie ist das "Charakteristikum" und damit zugleich auch das einzige differentialdiagnostische Kriterium der Periarteriitis nodosa. Das klinischc Erscheinungsbild der Periarteriitis nodosa 41 Da die Polysymptomatologie abe~ nicht ein Privileg der Periarteriitis nodosa, sondern auch das "Charakteristikum" der Porphyrie ist, scheint uns die Berechtigung zu einer auf einer rein deskriptiven Betrachtungsweise beruhenden Differentialdiagnose beider Krankheiten urn so eher gegeben, als die Atiologie und Pathogenese beider Krankheiten noch unklar ist.

Zur Aufnahme gekommen und es hatten sich dort innerhalb weniger Wochen nach Abklingen der akuten Erscheinungen hochgradige Atrophien an allen Extremitiiten entwickelt. Wahrend die zunachst fast unertraglichen Schmerzen schon im Laufe der ersten 4 Wochen geschwunden waren und sich auch die Gefiihlsstorungen und MiBempfindungen in den folgenden Monaten wieder we itgehend zuiiickgebiidet hatten, war die grobe Kraft in den Armen und Beinen auch nach Ablauf eines Jahres nur in geringem Umfange wiedergekehrt.

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