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By Richard Lenz

Das Buch vermittelt grundlegende Konzepte der Datenverteilung sowie vertiefte Kenntnisse im Bereich der Replikation von Daten. Die klassischen Verfahren zur Replikationskontrolle, die auf dem Korrektheitskriterium One-Copy-Serialisierbarkeit beruhen, werden klassifiziert und vergleichend gegenübergestellt. Zusätzlich werden viele cutting edge Verfahren, die auf schwächeren Korrektheitskriterien beruhen, vorgestellt und klassifiziert. Auch die aktuellen Replikationswerkzeuge kommerzieller Datenbankhersteller werden beschrieben. Auf der foundation dieser Untersuchungen stellt der Autor ein neuartiges Konzept zur Datenreplikation vor, bei dem durch die anwendungsbezogene Spezifikation von Konsistenzanforderungen die Semantik der Anwendungsumgebung in die Verfahren zur Replikationskontrolle mit einbezogen werden kann. Inhaltsverzeichnis 1 Einleitung / 2 Verteilte Datenverwaltungssysteme / three Grundlagen der Datenreplikation / four Datenverwaltung aus Anwendungssicht / five point - Konzeptioneller Entwurf einer Spezifikationsmethodologie für Konsistenzanforderungen / 6 Adaptive Replikationskontrolle / 7 Anpassung an das relationale Datenmodell / eight Implementierungsaspekte / nine Zusammenfassung

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Im Zug der Zeit: Verkürzter Aufenthalt in der Gegenwart

In einer dynamischen Zivilisation erhöht sich in Wissenschaft und Technik, in Wirtschaft und Kunst die Neuerungsrate. Die Zeitdauer konstanter Arbeits- und Lebensverhältnisse nimmt ab, der Aufenthalt in der Gegenwart verkürzt sich. Zeit wird knapp und organisationsbedürftig. Hermann Lübbe beschreibt und analysiert die kulturellen, wirtschaftlichen und zeitumgangstechnischen Folgen dieser "Gegenwartsschrumpfung" und zeichnet ein umfassendes landscape der Zeit-Verfassung unserer modernen Kultur.

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Gs- schema ~-=~-;----==~ Model/ierungsebenen mit knotenlokaler Sicht Abb. 8: Referenzmodell für die Schemaarchitektur von verteilten DBS ' 42 Verteilte Datenverwaltungssysteme ge Aufteilung von Relationen in disjunkte Teilrelationen (Fragmente) beschrieben. Diese Fragmente bilden die Einheiten der Datenverteilung. Die Zuordnung von Fragmenten zu bestimmten Rechnerknoten bezeichnet man als Allokation. Diese wird im Allokationsschema beschrieben. Replikation entsteht durch mehrfache Allokation eines Fragments an verschiedenen Rechnerknoten.

1 Fragmentierung und Allokation An eine korrekte Fragmentierung werden im wesentlichen drei Anforderungen gestellt: Vollständigkeit, Disjunktheit und Rekonstruierbarkeit. Die Fragmentierung ist vollständig in dem Sinne, daß es keine Daten in einer globalen Relation geben darf, die nicht in einem Fragment enthalten sind. Desweiteren wird durch die Disjunktheit gefordert, daß verschiedene Fragmente nicht überlappen, damit die Datenreplikation allein durch das Allokationsschema kontrolliert werden kann.

Gray und Reuter übersetzen den Begriff konsistent in [GR93] im Rahmen eines Glossars knapp und vage mit korrekt. In der Datenbankliteratur finden sich eine ganze Reihe von Klassifizierungen der verschiedenen Formen der Konsistenz ([Dat94], [LS87], [Nag88], [Sch90]). Häufig spricht man in diesem Zusammenhang auch von der Integrität der Datenbank. Die Verwendung der verschiedenen Begriffe ist dabei keineswegs einheitlich. Oft werden die Begriffe Integrität und Konsistenz synonym verwendet, gelegentlich jedoch auch mit unterschiedlicher Semantik.

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